UFI-Code auf dem Etikett: Bedeutung, Fundort und Nutzen im Notfall

Der UFI-Code ist ein 16-stelliger Rezepturidentifikator auf dem Etikett gefährlicher Produkte. Er hilft Giftinformationszentren, im Vergiftungsfall die Zusammensetzung schnell zu finden.

Stand: 30.10.2026

Neutrale Flasche mit unbeschriftetem Etikett in einem aufgeräumten Haushaltsregal bei weichem TageslichtBildnachweis: © KI-generiert · SchädlingsInfo

Der UFI-Code (englisch Unique Formula Identifier, deutsch Rezepturidentifikator) ist ein 16-stelliger Buchstaben-Zahlen-Code, der auf dem Etikett von als gefährlich eingestuften Produkten steht. Er beginnt mit den Buchstaben „UFI“ und verweist auf die genaue Rezeptur des Produkts, die der Hersteller bei einer Behörde hinterlegt hat. Im Vergiftungsfall können Giftinformationszentren anhand des Codes die Zusammensetzung schnell abrufen und gezielter beraten. Der Code enthält selbst keine Angaben zu Inhaltsstoffen und ist kein Qualitäts- oder Zulassungszeichen.

Was bedeutet UFI und wofür steht der Code?

Die Abkürzung steht für „Unique Formula Identifier“, wörtlich „eindeutige Rezepturkennung“. Im Glossar finden Sie die Kurzdefinition unter UFI (Rezepturidentifikator). Der Code gehört zum europäischen Kennzeichnungsrecht für Chemikalien und ist in der CLP-Verordnung geregelt, genauer: in deren Anhang VIII, der die harmonisierte Meldung gefährlicher Gemische an die Giftinformationszentren betrifft.

Hinter dem Code steht eine einfache Überlegung. Die genaue Rezeptur eines Reinigers, Klebers oder Schädlingsbekämpfungsmittels ist ein Betriebsgeheimnis und steht deshalb nicht auf der Verpackung. Auf dem Etikett stehen nur ausgewählte Inhaltsstoffe. Für die medizinische Beratung bei einer Vergiftung reicht das oft nicht aus: Eine Ärztin oder ein Arzt braucht die vollständige Zusammensetzung samt Konzentrationen. Der UFI schließt diese Lücke, ohne die Rezeptur öffentlich zu machen.

Wie ist der Code aufgebaut?

Der UFI folgt einem festen Muster. Daran erkennen Sie ihn auch dann, wenn die Beschriftung klein gedruckt ist.

  • Er beginnt mit dem Kürzel UFI in Großbuchstaben, meist gefolgt von einem Doppelpunkt.
  • Danach folgen 16 Zeichen aus Buchstaben und Ziffern.
  • Die Zeichen sind in vier Blöcke zu je vier Zeichen gegliedert, die durch Bindestriche getrennt sind.
  • Das Muster lautet also sinngemäß: UFI, dann vier Blöcke mit je vier Buchstaben oder Ziffern.

Der Code ist keine Produktnummer im üblichen Sinn und keine Chargennummer. Er wird aus der Steuer- bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des meldenden Unternehmens und einer vom Unternehmen selbst vergebenen Rezepturnummer erzeugt. Dafür stellt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ein kostenloses Online-Werkzeug bereit. Aus dem Code selbst lässt sich weder das Unternehmen noch die Zusammensetzung ablesen.

Wozu dient der UFI? Der Weg von der Rezeptur zum Giftinformationszentrum

Der Code ist das sichtbare Ende einer Meldekette, die vor dem Verkauf eines Produkts beginnt.

  1. Das Unternehmen, das ein gefährliches Gemisch in Verkehr bringt, übermittelt die vollständige Rezeptur an die zuständige Stelle. In Deutschland ist das das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR); alternativ ist eine Meldung über das europäische Portal der ECHA möglich.
  2. Das Unternehmen erzeugt für diese Rezeptur einen UFI und gibt ihn in der Meldung an.
  3. Das BfR prüft die Meldung formal und leitet sie an die Giftinformationszentren der Länder weiter.
  4. Der UFI wird auf dem Etikett des Produkts abgedruckt.
  5. Kommt es zu einem Vergiftungsunfall, nennt die anrufende Person den Code. Das Giftinformationszentrum findet damit die passende Rezeptur in seiner Datenbank.

Die Meldedaten sind vertraulich und nur für medizinische Notfallberatung bestimmt. Die Verbraucherin oder der Verbraucher muss also nichts weiter tun, als den Code bei Bedarf vorzulesen.

Wo finden Sie den UFI auf der Verpackung?

Der Code muss gut sichtbar, lesbar und dauerhaft angebracht sein. Üblicherweise steht er auf dem Etikett, häufig in der Nähe der Gefahrenhinweise oder der Herstellerangaben. Zulässig sind aber auch Stellen direkt neben dem Etikett oder auf der Innenverpackung.

Bei der Suche hilft diese Reihenfolge:

  1. Suchen Sie zuerst den Bereich mit den GHS-Piktogrammen und Gefahrenhinweisen.
  2. Prüfen Sie dann die Rückseite und die Seitenflächen, wo Hersteller- und Herstellungsangaben stehen.
  3. Schauen Sie bei Umverpackungen auch auf der Innenverpackung, etwa der eigentlichen Flasche oder Dose.
  4. Fehlt der Code auf der Verpackung, kann er im Sicherheitsdatenblatt unter Abschnitt 1 stehen.

Bei Sprühflaschen, Kartuschen und kleinen Tuben ist die Schrift oft winzig. Eine Lupe oder die Zoomfunktion der Handykamera hilft. Notieren Sie sich bei Gelegenheit den Code von Produkten, die Sie häufig verwenden, getrennt vom Produkt selbst.

Für welche Produkte gilt die Kennzeichnung?

Der UFI ist nicht für jedes Produkt vorgeschrieben. Entscheidend ist, ob das Gemisch nach der CLP-Verordnung als gesundheitsgefährlich oder physikalisch gefährlich eingestuft ist. Sichtbar wird das meist an einem Piktogramm im roten Rahmen, einem Signalwort wie „Achtung“ oder „Gefahr“ und den Gefahrenhinweisen.

Typische Produkte mit UFI

  • Reiniger, Entkalker, Rohrreiniger und Spülmittelkonzentrate
  • Farben, Lacke, Lösungsmittel und Klebstoffe
  • Grillanzünder, Brennstoffe und Lampenöle
  • Pflanzenschutz-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, sofern sie als gefährlich eingestuft sind
  • Gewerblich genutzte Chemikalien

Einordnung bei Biozidprodukten

Biozidprodukte wie Köder, Sprays oder Konzentrate gegen Schädlinge unterliegen zusätzlich dem Biozidrecht. Wie das Zulassungsverfahren abläuft, erklärt der Beitrag Zulassung und Registrierung von Biozidprodukten. Der UFI ersetzt diese Zulassung nicht. Ob ein Biozidprodukt einen UFI tragen muss, hängt davon ab, ob es als gefährlich eingestuft ist. Ein Produkt ohne Einstufung kann daher ohne Code verkauft werden, ohne dass dies ein Mangel wäre.

Ausnahmen

Für Produkte, die nur in der Industrie verwendet werden, darf der Code statt auf dem Etikett auch im Sicherheitsdatenblatt stehen. Das Gleiche gilt für unverpackte gefährliche Gemische. Verbraucher begegnen diesen Fällen selten. Für Produkte, die nicht als gefährlich eingestuft sind, besteht keine Pflicht; Hersteller können den Code aber freiwillig aufbringen.

Was tun im Vergiftungsfall? Schritt für Schritt

Der UFI ist nur ein Hilfsmittel für die Auskunft. Wichtiger sind die richtigen Handgriffe in den ersten Minuten.

  1. Ruhe bewahren und die Person aus dem Gefahrenbereich bringen. Ist die Person bewusstlos, hat sie Krampfanfälle oder Atemnot, wählen Sie sofort den Notruf 112.
  2. Keine Gegenmittel auf eigene Faust geben. Kein Erbrechen auslösen und keine Milch oder Salzwasser einflößen, solange Fachleute das nicht empfehlen.
  3. Die Verpackung bereithalten. Nehmen Sie das Produkt, auch den Rest und die Verpackung, mit ans Telefon.
  4. Das Giftinformationszentrum anrufen. Nennen Sie Produktname, Hersteller und den UFI-Code. Geben Sie außerdem an, wer betroffen ist (Alter, ungefähres Gewicht), was verschluckt, eingeatmet oder in die Augen oder auf die Haut gelangt ist, wie viel ungefähr und wann.
  5. Die Anweisungen befolgen. Das Zentrum entscheidet, ob Beobachtung zu Hause reicht oder ärztliche Hilfe nötig ist.
  6. Die Verpackung zum Arzt mitnehmen, falls ein Besuch empfohlen wird.

Diese Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden nach dem Kontakt mit einem Produkt wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt oder an das Giftinformationszentrum.

UFI, Signalwörter, Piktogramme, Sicherheitsdatenblatt: Was ist was?

Auf einem Etikett stehen mehrere Angaben nebeneinander, die leicht verwechselt werden. Der UFI erfüllt eine andere Aufgabe als die übrigen Kennzeichnungselemente.

  • Piktogramme und Signalwort zeigen auf einen Blick die Art und die Schwere der Gefahr an.
  • H-Sätze und P-Sätze beschreiben die Gefahr und das richtige Verhalten. Eine verständliche Einführung bietet der Ratgeber H-Sätze, P-Sätze und Signalwörter verstehen.
  • Die Gebrauchsanweisung erklärt Anwendung, Dosierung und Schutzmaßnahmen. Mehr dazu unter Gebrauchsanweisung.
  • Das Sicherheitsdatenblatt liefert ausführliche Angaben für den sicheren Umgang. Wie Sie es lesen, zeigt der Beitrag Sicherheitsdatenblatt lesen.
  • Der UFI dient ausschließlich der schnellen Zuordnung der Rezeptur im Notfall.

Die Unterschiede zwischen Etikett, Datenblatt, Gebrauchsanweisung und Zulassung sind im Überblick unter Sicherheitsdatenblatt, Gebrauchsanweisung, Etikett, Zulassung beschrieben.

Typische Missverständnisse und Fehler

„Der UFI verrät mir die Inhaltsstoffe“

Das stimmt nicht. Der Code ist ein Schlüssel zu einer Datenbank, auf die nur Giftinformationszentren Zugriff haben. Wer wissen möchte, welche Wirkstoffe ein Produkt enthält, findet Angaben auf dem Etikett oder im Sicherheitsdatenblatt.

„Ein Produkt mit UFI ist geprüft und deshalb harmlos“

Das Gegenteil ist eher der Fall: Der Code erscheint gerade bei gefährlich eingestuften Produkten. Er sagt nichts darüber aus, ob ein Mittel wirksam, zugelassen oder für einen bestimmten Zweck geeignet ist.

„Mit dem Code kann ich beim BfR anrufen“

Das BfR nimmt Meldungen entgegen, berät aber nicht in Notfällen. Eine Telefonnummer des BfR auf einem Etikett wäre nicht korrekt. Im Notfall ist das Giftinformationszentrum die richtige Adresse.

„Der Code ist wie eine Zulassungsnummer“

Die Zulassungsnummer eines Biozidprodukts bescheinigt ein behördliches Zulassungsverfahren. Der UFI ist nur eine Meldekennung. Beide Angaben können auf demselben Etikett stehen, haben aber nichts miteinander zu tun.

„Gleiches Produkt, gleicher Code“

Nicht immer. Eine Rezeptur kann mehrere Codes besitzen, und Produkte mit identischer Rezeptur dürfen denselben Code tragen. Ändert sich die Zusammensetzung wesentlich, braucht das Produkt einen neuen Code. Zwei ähnlich aussehende Flaschen können daher unterschiedliche Codes haben.

Umfüllen und Abschreiben

Wer ein Produkt in eine andere Flasche umfüllt, verliert Etikett und Code. Das ist ein häufiger Fehler und im Vergiftungsfall besonders ungünstig, vor allem bei Getränkeflaschen. Füllen Sie Chemikalien nie in Lebensmittelbehälter um.

Sonderfälle im Alltag

Mietwohnung und Mehrparteienhaus

Wer in einer Mietwohnung ein Mittel gegen Schädlinge einsetzt, sollte das Etikett aufbewahren. Das gilt besonders, wenn Hausverwaltung oder Vermieter Maßnahmen in Gemeinschaftsräumen veranlassen. Fragen Sie nach dem eingesetzten Produkt und bitten Sie um das Sicherheitsdatenblatt. Das Foto von Etikett und UFI ist im Ernstfall nützlich, etwa für Nachbarn oder Rettungskräfte.

Haushalte mit Kindern

Kinder sind die Gruppe, bei der Vergiftungsunfälle am häufigsten auftreten, meist durch Verschlucken. Lagern Sie Chemikalien verschlossen und außer Reichweite, am besten in der Originalverpackung. Bei einem Unfall zählt jede Minute: Tragen Sie die Nummer Ihres Giftinformationszentrums im Telefon ein. Ein Foto vom Etikett, das den Code zeigt, spart bei Bedarf Suchzeit.

Haustiere

Der UFI wurde für die Humanmedizin eingeführt. Bei Haustieren wenden Sie sich zuerst an eine tierärztliche Praxis oder einen tierärztlichen Notdienst. Halten Sie Produktname, Hersteller und UFI bereit; die Praxis kann damit gezielter nachfragen. Ob und in welchem Umfang ein Giftinformationszentrum auch Tiere berät, ist unterschiedlich. Besondere Vorsicht gilt bei Ködern gegen Ratten und Mäuse, die Antikoagulantien enthalten können.

Garten und Außenbereich

Produkte für den Garten, etwa Schneckenkorn, Holzschutz oder Unkrautmittel, tragen bei gefährlicher Einstufung ebenfalls den Code. Bewahren Sie diese Produkte getrennt von Lebensmitteln und Futtermitteln auf. Beachten Sie, dass Rest- und Leergebinde nicht in den Hausmüll gehören; je nach Kommune gibt es Schadstoffsammlungen oder Annahmestellen.

Gewerbe und Betriebe

In Betrieben ist das Sicherheitsdatenblatt die zentrale Informationsquelle. Der UFI steht dort in Abschnitt 1, falls er nicht auf dem Etikett steht. Beschäftigte sollten wissen, wo die Datenblätter liegen und wie das Giftinformationszentrum erreichbar ist. Für bestimmte Biozidprodukte ist außerdem eine Qualifikation nötig; mehr dazu unter Was bedeutet „nur für sachkundige Verwender“?.

Wie entsteht der UFI? Ein Blick auf die Herstellerseite

Für Händler, Importeure und Hersteller ist der UFI ein Pflichtbestandteil der Produktdokumentation. Der Ablauf sieht in groben Zügen so aus:

  1. Das Unternehmen prüft, ob das Gemisch als gesundheitlich oder physikalisch gefährlich eingestuft ist.
  2. Es erzeugt mit dem Online-Generator der ECHA einen UFI aus seiner Identifikationsnummer und einer eigenen Rezepturnummer.
  3. Es übermittelt die Zusammensetzung samt UFI in dem vorgeschriebenen Format an die zuständige Stelle.
  4. Es druckt den Code auf das Etikett oder bringt ihn am dafür vorgesehenen Ort an.
  5. Bei einer wesentlichen Änderung der Rezeptur, etwa beim Austausch oder Wegfall eines Inhaltsstoffs, ist eine neue Meldung mit einem neuen Code nötig. Kleine Schwankungen innerhalb der gemeldeten Spannen machen keinen neuen Code erforderlich.

Für die Meldung wird in Deutschland keine Gebühr erhoben. Wer im Fachhandel oder im Online-Verkauf tätig ist, sollte darauf achten, dass Produkte, die als gefährlich eingestuft sind, einen Code tragen. Fehlt er, sollten Sie beim Lieferanten nachfragen.

Wann sollten Fachleute einbezogen werden?

Der UFI selbst erfordert keine Fachkenntnis. Fachleute sind dagegen nötig, wenn ein Produkt ungeklärt ist oder das Risiko schwer einzuschätzen ist: bei unbekannten Mitteln aus früheren Beständen, bei Produkten ohne lesbares Etikett oder bei Schädlingsproblemen, die sich mit haushaltsüblichen Mitteln nicht lösen lassen. Ein Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung kann die Lage beurteilen und gegebenenfalls ein geeignetes Verfahren mit geringerem Risiko vorschlagen. Alte oder unbekannte Chemikalien entsorgen Sie über die kommunale Schadstoffsammlung.

Häufige Fragen

Was bedeutet UFI?

UFI steht für „Unique Formula Identifier“, auf Deutsch Rezepturidentifikator. Es ist ein 16-stelliger Code, der genau eine beim BfR bzw. bei der ECHA gemeldete Rezeptur zuordnet. Giftinformationszentren nutzen ihn im Notfall.

Muss jedes Produkt einen UFI haben?

Nein. Die Pflicht gilt für Gemische, die als gesundheitsgefährlich oder physikalisch gefährlich eingestuft sind. Bei nicht eingestuften Produkten ist der Code nicht vorgeschrieben. Ausnahmen bestehen außerdem für rein industriell genutzte Produkte, bei denen das Sicherheitsdatenblatt genügt.

Kann ich mit dem UFI die Inhaltsstoffe nachschlagen?

Nein, die Rezepturen sind nicht öffentlich einsehbar. Der Code führt nur Giftinformationszentren zur hinterlegten Rezeptur. Die Inhaltsstoffe, die auf dem Etikett genannt sind, und das Sicherheitsdatenblatt sind für Laien die richtigen Informationsquellen.

Was mache ich, wenn auf dem Produkt kein UFI steht?

Suchen Sie zuerst neben dem Etikett und auf der Innenverpackung sowie im Sicherheitsdatenblatt. Fehlt er ganz, ist das für Ihre Sicherheit nicht entscheidend. Im Notfall nennen Sie dem Giftinformationszentrum Produktnamen und Hersteller. Fehlt der Code bei einem gefährlichen Produkt, können Sie den Anbieter darauf hinweisen.

Ist der UFI ein Zeichen für die Zulassung eines Mittels?

Nein. Er ist eine Kennung für die Rezepturmeldung und sagt nichts über Wirksamkeit, Zulassung oder Eignung aus. Ob ein Biozidprodukt zugelassen ist, erkennen Sie an der Zulassungsnummer.

Wen rufe ich bei einem Vergiftungsunfall an?

Rufen Sie das Giftinformationszentrum Ihres Bundesamtes oder Ihrer Region an. Bei Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen oder Atemnot wählen Sie den Notruf 112. Halten Sie Verpackung und Code bereit.

Wer vergibt den UFI?

Den Code erzeugt das Unternehmen, das das Produkt in Verkehr bringt, selbst. Dazu nutzt es einen kostenlosen Generator der ECHA. Eine Behörde vergibt den Code also nicht, sie nimmt die zugehörige Rezepturmeldung entgegen.

Ändert sich der UFI, wenn ein Hersteller die Rezeptur ändert?

Bei wesentlichen Änderungen der Zusammensetzung ist ein neuer Code erforderlich. Kleinere Schwankungen innerhalb der gemeldeten Spannen erfordern keinen neuen Code. Deshalb können gleiche Produkte aus verschiedenen Lieferungen unterschiedliche Codes tragen.

Quellen und weiterführende Informationen

  • UFI-Code: Allgemeine Informationen – Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • Schnelle Hilfe bei Vergiftungsunfällen dank des UFI-Codes – Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • Putzmittel und Chemikalien im Haushalt: Gefahrenzeichen und UFI-Codes – Verbraucherzentrale NRW
  • UFI-Code – umid Umwelt und Mensch Informationsdienst – Umweltbundesamt (UBA)

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