Köderstation

Verschließbarer, stabiler Behälter, in dem Köder so ausgelegt werden, dass die Zieltiere hineinkommen, Kinder, Haustiere und Wildtiere aber nicht an das Gift gelangen.

Stand: 29.10.2026

Köderstationen werden vor allem bei Rodentiziden eingesetzt. Sie schützen andere Lebewesen vor dem Köder und den Köder vor Nässe, Schmutz und Verschleppung. Für viele Rodentizide ist die Verwendung von Köderstationen Teil der Zulassung und steht auf dem Etikett.

Was eine gute Köderstation ausmacht

  • Manipulationssicher: Sie lässt sich nur mit einem Schlüssel oder Werkzeug öffnen. Kinder und Hunde kommen nicht an den Inhalt.
  • Stabil und befestigt: Sie lässt sich nicht einfach umwerfen oder wegtragen. Oft wird sie am Boden oder an der Wand verankert.
  • Köder fixiert: Der Köder sitzt auf einem Stab oder in einer Halterung, damit die Nager ihn nicht heraustragen und anderswo ablegen.
  • Passend zum Zieltier: Die Eingänge sind auf die Größe von Ratten oder Mäusen abgestimmt. Rattenstationen sind deutlich größer als Mäusestationen.
  • Beschriftet: Auf der Station stehen der Hinweis, dass sie nicht bewegt oder geöffnet werden darf, das verwendete Produkt mit Wirkstoff und eine Notrufnummer.

Aufstellen und Kontrollieren

Köderstationen werden entlang der Laufwege der Nager aufgestellt, meist an Wänden und in der Nähe von Fraß- und Kotspuren. Sie müssen regelmäßig kontrolliert werden: Verbrauchte oder verdorbene Köder werden ersetzt, tote Tiere entfernt. Nach der Bekämpfung werden Stationen und Köderreste vollständig eingesammelt und entsorgt, sofern die Zulassung keine dauerhafte Beköderung erlaubt.

Köderdosen gegen Insekten

Auch gegen Ameisen und Schaben gibt es Köder in kleinen geschlossenen Dosen. Sie sind kindergesichert und werden fertig befüllt verkauft. Mit den nachfüllbaren Köderstationen für Nagetiere sind sie nicht vergleichbar.

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